Es geht weiter.......
Ich hatta die letzten Monate keine Lust über MS oder verwandte Themen zu schreiben. Letztes Jahr ist auch unser Yorkshire Mädchen Juli überraschend gestorben.......aber es geht weiter.
Heute zeige ich euch unseren neuen Familienzuwachs. Sie heißt Mia und ist ein Terrier Mix......macht`s gut
Multiple Sklerose und Fotos und was mir so einfällt...
MS Blog, Multiple Sklerose, Fotos, Hameln
Donnerstag, 9. März 2017
Freitag, 29. April 2016
Psychische Veränderungen bei Multipler Sklerose
"Bei MS findet sich eine gewissse emotionale Labilität, verbunden mit einer ängstlichen Grundhaltung. Auch reaktive Depressionen treten auf. sind aber selten ausgeprägt. Bei fortgeschrittener MS ist öfter ein hirnorganisches Psychosyndrom mit Beeinträchtigung von Merkfähigkeit, Gedächtnis, Kritikfähigkeit und Konzentration zu beobachten. Im weiteren Krankheitsverlauf sind depressive Symptome vorherrschend. Euphorie findet sich bei fortgeschrittener Erkrankung."
Quelle: Multiple Sklerose von Rudolf Manfred Schmidt, Frank Hoffmann, Jürgen H. Faiss, Wolfgang Köhler (Hrsg.), 6. Auflage, Verlag URBAN & Fischer 2015
Quelle: Multiple Sklerose von Rudolf Manfred Schmidt, Frank Hoffmann, Jürgen H. Faiss, Wolfgang Köhler (Hrsg.), 6. Auflage, Verlag URBAN & Fischer 2015
Vererbbarkeit von Multiple Sklerose.....
"Umfangriche genetisch-epidemiologische Studien wurden in Großbritanien und Kanada durchgeführt. In der britischen Studie wird die AK-EW der Bevölkerung mit 0,3% angegeben (Robertson et. al.1996). Sie ist bei Männern (0,13%) deutlich niedriger als bei Frauen (0,66%). Verwandte ersten Grades eines MS-Patienten haben eine AK-EW von etwa 2,77%, Verwandte zweiten Grades von 1,02% und Verwandte dritten Grades von 0,88% (Robertson et. al. 1996). Mit abnehmendem Verwandtschaftgrad (1/2,1/4,1/8) bzw. abnehmender genetischer Gemeinsamkeit nimmt die EW ab. Dies zeigt auch die kanadische Studie (Sadovnick et. al. 1999). Der Anteil gemeinsamen Erbgutes beträgt bei monozygoten Zwillingen 100% (AK-EW 38%), bei dizygoten Zwillingen und Geschwistern 50% (AK-EW 3-5%) und bei Halbgeschwistern 25% (AK-EW 1,3%). Genetische Gemeinsamkeiten bei Adoptivgeschwistern sind zufällig und entsprechen denen der Allgemeinbevölkerung (AK-EW 0,2). Ist entweder der Vater oder die Mutter an MS erkrankt, beträgt die AK-EW bei Nachkommen 1,83% (nichtkorrigierte EW ca 0,6%). Sind jedoch Vater und Mutter an MS erkrankt (konjugale MS), so beträgt die EW ca. 6% (Robertson et. al. 1997).
Abkürzungen:
EW = Erkrankungswahrscheinlichkeit
AK-EW = alterskorrigierte Erkrankungswahrscheinlichkeit"
monozygot = eineiig
Quelle: Multiple Sklerose von Rudolf Manfred Schmidt, Frank Hoffmann, Jürgen H. Faiss, Wolfgang Köhler (Hrsg.), 6. Auflage, Verlag URBAN & Fischer 2015
Abkürzungen:
EW = Erkrankungswahrscheinlichkeit
AK-EW = alterskorrigierte Erkrankungswahrscheinlichkeit"
monozygot = eineiig
Quelle: Multiple Sklerose von Rudolf Manfred Schmidt, Frank Hoffmann, Jürgen H. Faiss, Wolfgang Köhler (Hrsg.), 6. Auflage, Verlag URBAN & Fischer 2015
Freitag, 18. März 2016
Lidwina von Schiedam und Augustus Frederick d’Este - zur Geschichte
Lidwina von Schiedam
Lidwina von Schiedam ist der früheste Fall, der sich als MS interpretieren lässt – einen Beweis gibt es allerdings nicht.
Am 2. Februar 1395 stürzte die 15jährige Lidwina beim Eislaufen und zog sich mehrere Rippenbrüche zu, die nur schlecht verheilten. In den folgenden 37 Jahren zeigten sich Symptome, die einer Erkrankung des Zentralen Nervensystems zugeschrieben werden können. Sie hatte Lähmungen und erblindete auf einem Auge. lidwina dachte, dass Gott ihr die Krankheit auferlegt habe, stellvertretend für die Sünden der anderen. Sie wurde zum Kult und Kranke pilgerten zu ihr auf der Suche nach Heilung.
Augustus Frederick d’Este
Frühe Hinweise auf eine MS finden sich zu Beginn des 18ten Jahrhunderts.
Augustus Frederick d’Este (1794 – 1848), Sohn des Herzogs August
Friedrich von Sussex, beklagt ab 1822 mehrfach Symptome, die
retrospektiv mit großer Wahrscheinlichkeit einer MS zugeordnet werden
können und gibt damit den ersten überlieferten Fallbericht der
Erkrankung.
Nachdem er der Beerdigung eines nahen Bekannten beigewohnt hatte, erkrankte er plötzlich mit Sehstörungen. “Soon after (…) and without any thing having be done to my eyes, they completely recovered their strength and distinctness of vision.” Fünf Jahre später traten während er in Florenz war, Lähmungen der Beine auf: “I remained in this extreme state of weakness for about 21 days, during which period I fell down about 5 times (never fainting) from my legs not being strong enough to carry my body.” In den folgenden Jahren sprach er von “very violent pains” oder “that my making water is attended with difficulty”. Im folgenden befaßten sich diverse Gelehrte zunächst mit der Beschreibung dieser Erkrankung , später auch mit der Theorie ihrer Entstehung. Und leider muß man sagen, daß man sich heute immer noch auf der spekultativen Ebene befindet.
Nachdem er der Beerdigung eines nahen Bekannten beigewohnt hatte, erkrankte er plötzlich mit Sehstörungen. “Soon after (…) and without any thing having be done to my eyes, they completely recovered their strength and distinctness of vision.” Fünf Jahre später traten während er in Florenz war, Lähmungen der Beine auf: “I remained in this extreme state of weakness for about 21 days, during which period I fell down about 5 times (never fainting) from my legs not being strong enough to carry my body.” In den folgenden Jahren sprach er von “very violent pains” oder “that my making water is attended with difficulty”. Im folgenden befaßten sich diverse Gelehrte zunächst mit der Beschreibung dieser Erkrankung , später auch mit der Theorie ihrer Entstehung. Und leider muß man sagen, daß man sich heute immer noch auf der spekultativen Ebene befindet.
Donnerstag, 10. März 2016
Tonische Hirnstammanfälle und Lhermitte Zeichen
Tonische Hirnstammanfälle
"Tonische Hirnstammanfälle imponieren klinisch als sehr schmerzhafte, plötzlich auftretende tonische Muskelkrämpfe einer Körperseite. Sie dauern wenige Sekunden bis Minuten und betreffen am Arm meist die Beuge-, am Bein vorwiegend die Streckmuskulatur."
Als Ursache der Hirnstammanfälle findet man am häufigsten Entmarkungsherde im Bereich der Basalganglien und des Hirnstamms.
Als Ursache der Hirnstammanfälle findet man am häufigsten Entmarkungsherde im Bereich der Basalganglien und des Hirnstamms.
Quelle: Multiple Sklerose von Rudolf Manfred Schmidt, Frank Hoffmann, Jürgen H. Faiss, Wolfgang Köhler (Hrsg.), 6. Auflage, Verlag URBAN & Fischer 2015
Lhermitte-Zeichen
Ein positives Lhermitte-Zeichen außert sich, wenn der Kopf auf die Brust gebeugt wird. Die Folgen sind ein schmerzhaftes und elektrisierendes Gefühl. Überempfindlich reagierende Hirnhäute im Bereich der Halswirbelsäule sind für das Lhermitte-Zeichen verantwortlich. Das spricht auch für eine Entzündung im Bereich der Halswirbelsäule.
Frühlingsgruß
Sonntag, 21. Februar 2016
Trigeminusneuralgie bei Multiple Sklerose
"Trigeminusneuralgien kommen bei 2-3% der MS-Patienten vor. Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung wird ihre Wahrscheinlichkeit als 37-mal höher beschrieben (Soyka 1999, zitiert von R.M Schmidt et.al von 2015).Die MS ist mit 2-8% die zweithäufigste Ursache einer Trigeminusneuralgie. Die Trigeminusneuralgie bei MS ist durch MS-typische Entmarkungsherde im Hirnstamm bedingt, vorzugsweise in der pontinen Eintrittszone der Trigeminuswurzel. Die Trigeminusneuralgie bei MS tritt häufiger doppelseitig auf und beginnt bei MS-Patienten im Durchschnitt im jüngeren Lebensalter. Neuralgien des N.glossopharyngeus kommen bei MS ebenfalls vor, aber sehr viel seltener als Trigeminusneuralgíen."
Quelle: Multiple Sklerose von Rudolf Manfred Schmidt, Frank Hoffmann, Jürgen H. Faiss, Wolfgang Köhler (Hrsg.), 6. Auflage, Verlag URBAN & Fischer 2015
alte Esenbahnbrücke in Hameln an der Weser...
Sonntag, 7. Februar 2016
MS und Rauchen
"Rauchen wirkt sich speziell auf die MS sehr negativ aus. Verantwortlich ist hierfür offenbar nicht das Nikotin als Substanz, sondern das Inhalieren von Noxen (Gifte) aus dem Tabakrauch, wodurch es in den Alveolen (Lungenbläschen) zu ständigen Reizungen und Aktivierungen des Immunsystems, insbesondere von T-Zellen, kommt. (Hedström et al. 2009, zitiert nach R.M. Schmidt et al. 2015)"
"Raucher entwickeln schneller Behinderungen und einen schnelleren Übergang in progrediente Verläufe der MS als Nichtraucher, zeigen im MRT mehr Läsionen und eine deutlichere Gehirnatrophie (Gehirnschwund).(Sundstrom et al. 2008 und Manouchehrinia et al. 2013, zitiert nach R.M. Schmidt et al 2015) schließlich kann sich das Rauchen auch negativ auf das Ansprechen auf MS-Therapien auswirken, da Raucher häufiger neutralisierende Antikörper gegen MS-Medikamente (z.B. IFN-beta und Natalizumab) entwickeln."
Quelle: Multiple Sklerose von Rudolf Manfred Schmidt, Frank Hoffmann, Jürgen H. Faiss, Wolfgang Köhler (Hrsg.), 6. Auflage, Verlag URBAN & Fischer 2015
"Raucher entwickeln schneller Behinderungen und einen schnelleren Übergang in progrediente Verläufe der MS als Nichtraucher, zeigen im MRT mehr Läsionen und eine deutlichere Gehirnatrophie (Gehirnschwund).(Sundstrom et al. 2008 und Manouchehrinia et al. 2013, zitiert nach R.M. Schmidt et al 2015) schließlich kann sich das Rauchen auch negativ auf das Ansprechen auf MS-Therapien auswirken, da Raucher häufiger neutralisierende Antikörper gegen MS-Medikamente (z.B. IFN-beta und Natalizumab) entwickeln."
Quelle: Multiple Sklerose von Rudolf Manfred Schmidt, Frank Hoffmann, Jürgen H. Faiss, Wolfgang Köhler (Hrsg.), 6. Auflage, Verlag URBAN & Fischer 2015
Samstag, 23. Januar 2016
Patientenakademie gründet Landesplattform in Deutschland
Das gemeinnützige Projekt Europäische Patientenakademie zu
Therapeutischen Innovationen (EUPATI) hat eine
Landesplattform für Deutschland ins Leben gerufen. Deutschen Patienten
sollen somit Einfluss auf die Wirkstoffforschung und die Gestaltung
klinischer Studien nehmen können. EUPATI-Koordinator Jan Geißler erklärt
im Interview mit Pharma Fakten, wie das funktioniert.
Hier gibt`s mehr Informationen...
Europäische Patientenakademie ist online...
Hier gibt`s mehr Informationen...
Europäische Patientenakademie ist online...
Freitag, 8. Januar 2016
Mal so......
Ich habe jetzt seit 22 Jahren Multiple Sklerose, einige Jahre konnte ich noch arbeiten bis ich dann erwerbsunfähig wurde und schließlich Rente bekam. Da begann schon eine andere Zeit, da ich meinen Lieblingsjob aufgeben musste. Vorher war ich lange arbeitsunfähig und habe auch eine Reha in Soltau gemacht, hat mich aber nicht weitergebracht.
Gesundheitlich ging es mir da nicht so gut, ich hatte kognitive Defizite und auch Schwindel. Ich machte eine Basistherapiehie und hab auch alle Medikamente durchprobiert.
Meine Schübe hielten sich in Grenzen, das Corsison sorgte weitgehend für Remissionen, nur der Schwindel war sehr hartnäckig. Die kognitiven Defizite kann man nicht mehr wegdiskutieren, aber durch einen wachen Geist und viel Interesse an allem bekommt man das auch in den Griff.
Seit zehn Jahren mache ich keine Therapie mehr und behandele nur noch meine Sympthome.
Über die Jahre ist meine Gehstrecke kürzer geworden und meine Kraft weniger. Ein wenig Fatigue hat sich auch breitgemacht.
Aber den Alltag kann ich gut bewätigen, meine Frau und mein kleiner Hund geben mir Kraft.
Heute gibt es auch die MS-Gruppen bei Facebook. Es ist sehr interessant die Leiden der anderen zu lesen. Erschreckend ist die Tatsache, dass die Betroffenen immer jünger werden. Selbiges hat mein Neurologe auch schon bemerkt. Die Probleme und Berichte bei Facebook muss man so nehmen, wie sie geschrieben werden. Man muss da hart sein und nichts an sich heran lassen.
Ich lebe also mein Leben vor mich hin, streune mit dem Hund durch die Gegend und mache auch nicht selten Fotos. Fotografie hat mich schon immer interessiert, da hab ich diverse Literatur. Eine weitere Leidenschaft ist die Philosophie, das kann man zur Spitze treiben, aber Zweifel an dem Christsein habe ich noch nicht bekommen. Mal schauen, wie es weitergeht......
Macht`s gut....
Das Bild zeigt die Wesermühle in Hameln an der Weser...
Gesundheitlich ging es mir da nicht so gut, ich hatte kognitive Defizite und auch Schwindel. Ich machte eine Basistherapiehie und hab auch alle Medikamente durchprobiert.
Meine Schübe hielten sich in Grenzen, das Corsison sorgte weitgehend für Remissionen, nur der Schwindel war sehr hartnäckig. Die kognitiven Defizite kann man nicht mehr wegdiskutieren, aber durch einen wachen Geist und viel Interesse an allem bekommt man das auch in den Griff.
Seit zehn Jahren mache ich keine Therapie mehr und behandele nur noch meine Sympthome.
Über die Jahre ist meine Gehstrecke kürzer geworden und meine Kraft weniger. Ein wenig Fatigue hat sich auch breitgemacht.
Aber den Alltag kann ich gut bewätigen, meine Frau und mein kleiner Hund geben mir Kraft.
Heute gibt es auch die MS-Gruppen bei Facebook. Es ist sehr interessant die Leiden der anderen zu lesen. Erschreckend ist die Tatsache, dass die Betroffenen immer jünger werden. Selbiges hat mein Neurologe auch schon bemerkt. Die Probleme und Berichte bei Facebook muss man so nehmen, wie sie geschrieben werden. Man muss da hart sein und nichts an sich heran lassen.
Ich lebe also mein Leben vor mich hin, streune mit dem Hund durch die Gegend und mache auch nicht selten Fotos. Fotografie hat mich schon immer interessiert, da hab ich diverse Literatur. Eine weitere Leidenschaft ist die Philosophie, das kann man zur Spitze treiben, aber Zweifel an dem Christsein habe ich noch nicht bekommen. Mal schauen, wie es weitergeht......
Macht`s gut....
Das Bild zeigt die Wesermühle in Hameln an der Weser...
Mittwoch, 30. Dezember 2015
Vitamin D und Multiple Sklerose
Die multiple Sklerose wird seit langem mit einem Mangel an Vitamin D in Verbindung gebracht. In einer Studie hatten Patienten mit den höchsten Vitamin D - Werten einen deutlich verlangsamten Krankheitsverlauf.
Jetzt haben viele Menschen in unseren Breiten niedrige Vitamin D - Spiegel und mit der Nähe zum Pol nimmt die Häufigkeit der Erkrankund zu.
Andere Studien bringen niedrige Vitamin D - Spiegel mit einem raschen Fortschreiten der Erkrankung in Verbindung.
Zusammengefaßt kann man sagen, dass noch weitere Studien nötig sind. Die Ergenisse sind interessant, reichen aber noch nicht aus, um da genaue Aussagen zu treffen.
Jetzt haben viele Menschen in unseren Breiten niedrige Vitamin D - Spiegel und mit der Nähe zum Pol nimmt die Häufigkeit der Erkrankund zu.
Andere Studien bringen niedrige Vitamin D - Spiegel mit einem raschen Fortschreiten der Erkrankung in Verbindung.
Zusammengefaßt kann man sagen, dass noch weitere Studien nötig sind. Die Ergenisse sind interessant, reichen aber noch nicht aus, um da genaue Aussagen zu treffen.
Mittwoch, 16. Dezember 2015
Fatigue - die große Müdigkeit
Das Fatigue-Syndrom bezeichnet ein Gefühl von anhaltender Müdigkeit, Erschöpfung und Antriebslosigkeit
Und mich hat es in Grenzen auch erwischt. Bei mir ist es mit einem Schläfchen in der Nachmittagszeit noch getan.
Für viele Betroffene sind die Auswirkungen auf die Lebensqualität aber teilweise drastisch und führen im Alltagsleben zu massiven Einschränkungen - soziale Kontakte müssen meist auf ein Minimum reduziert werden.
Es kursieren einige Medikamente gegen Fatigue, nur sind diese oft unwirksam.
In Israel wurde eine Studie mit stark betroffenen Patienten und Vitamin D gemacht, und da hat es doch glatt gewirkt.
Ich hab noch Dekristol D3 2000 I.E. in der Schublade. Dann werde ich es mal regelmäßig nehmen und schauen was passiert....
Und mich hat es in Grenzen auch erwischt. Bei mir ist es mit einem Schläfchen in der Nachmittagszeit noch getan.
Für viele Betroffene sind die Auswirkungen auf die Lebensqualität aber teilweise drastisch und führen im Alltagsleben zu massiven Einschränkungen - soziale Kontakte müssen meist auf ein Minimum reduziert werden.
Es kursieren einige Medikamente gegen Fatigue, nur sind diese oft unwirksam.
In Israel wurde eine Studie mit stark betroffenen Patienten und Vitamin D gemacht, und da hat es doch glatt gewirkt.
Ich hab noch Dekristol D3 2000 I.E. in der Schublade. Dann werde ich es mal regelmäßig nehmen und schauen was passiert....
Samstag, 12. Dezember 2015
Krank oder doch nicht so krank?
Der Sachverständigenrat hat einen Entwurf gemacht zu der Entwicklung von Krankengeld und wie vielleicht dagegen gesteuert werden kann. Die skandinavischen Länder machen es vor, die erlauben eine Krankschreibung von 75 %, 50 % und 25 %. Da wird dann eingeschränkt gearbeitet.
Ist das ein vernünftiger Vorschlag oder geht es nur darum, auf Kosten der Arbeitnehmer Krankengeld und Lohnforzahlung einzusparen? Das wird sich zeigen.
Ich bin jedenfalls gespannt, was das noch für Blüten treibt. Der Ärger ist schon vorprogrammiert. Warten wir`s mal ab....
Zeigt die Deisterallee in Höhe des Bürgergartens......
Ist das ein vernünftiger Vorschlag oder geht es nur darum, auf Kosten der Arbeitnehmer Krankengeld und Lohnforzahlung einzusparen? Das wird sich zeigen.
Ich bin jedenfalls gespannt, was das noch für Blüten treibt. Der Ärger ist schon vorprogrammiert. Warten wir`s mal ab....
Zeigt die Deisterallee in Höhe des Bürgergartens......
Donnerstag, 10. Dezember 2015
Weihrauch-Harz gegen Entzündungen
Wie verschiedene Studien herausfanden, hat Weihrauchharz-Extrakt auch
entzündungshemmende Wirkung. Bei chronischer Polyarthritis und bei den
Darmerkrankungen Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sowie bei
Schuppenflechte und Asthma zeigen sich bei einigen deutliche Erfolge.
Verantwortlich dafür sind die Boswellia-Säuren. Sie hemmen ein Enzym,
das bei Entzündungen eine wichtige Rolle spielt.
Soll also auch bei MS möglicherweise wirksam sein.
Ich habe mir mal ein Weihrauch – Präparat besorgt. (heißt H 15 – Weihrauchkapseln) Bin ja mal gespannt, ob ich irgendeine positive Wirkung mittlfristig feststellen kann. Na, schaun wir mal…-)
Soll also auch bei MS möglicherweise wirksam sein.
Ich habe mir mal ein Weihrauch – Präparat besorgt. (heißt H 15 – Weihrauchkapseln) Bin ja mal gespannt, ob ich irgendeine positive Wirkung mittlfristig feststellen kann. Na, schaun wir mal…-)
Samstag, 5. Dezember 2015
Empathie
In vielen Bereichen finden sich Personen, die genau diese Eigenschaft besitzen, während andere das Wort noch nicht mal schreiben können.
Die Fähigkeit und Bereitschaft Gedanken, Emotionen und Motive in anderen Person zu erkennen und zu verstehen sind bezeichnend für die Empathie. Sie sind wichtige Grundlagen des sozialen Miteinanders und ein wichtiger Ansatz für soziales Denken.
Manche Menschen werden mit einer natürlichen Fähigkeit geboren, Mitgefühl zu empfinden. Für Andere ist es schwerer, eine Beziehung zu anderen Menschen herzustellen.
Nach aktueller Forschung hilft Mitgefühl nicht nur demjenigen, der die Hilfe erfährt, sondern auch demjenigen, der mitfühlt. Wer mit anderen fühlt und leidet ist gesünder und seelisch gefestigter.
Stress dagegen ist ein echter Empathie-Killer. Gerade sozialer Stress blockiert empathisches Verhalten. Gehören Personen gefühlt nicht mehr zur eigenen Gruppe dazu, dann nimmt die Anteilnahme ab und soziales Verhalten wird zurückgefahren.
Weniger Stress ist eine Voraussetzung, um Dich in Deine Umwelt einzufühlen, der Raum für Mitgefühl ist dann viel größer...
Ein Artikel zum Thema Mitgefühl findet sich in der aktuellen "lidwina", Nr. 3 Nov. 2015
Die Fähigkeit und Bereitschaft Gedanken, Emotionen und Motive in anderen Person zu erkennen und zu verstehen sind bezeichnend für die Empathie. Sie sind wichtige Grundlagen des sozialen Miteinanders und ein wichtiger Ansatz für soziales Denken.
Manche Menschen werden mit einer natürlichen Fähigkeit geboren, Mitgefühl zu empfinden. Für Andere ist es schwerer, eine Beziehung zu anderen Menschen herzustellen.
Nach aktueller Forschung hilft Mitgefühl nicht nur demjenigen, der die Hilfe erfährt, sondern auch demjenigen, der mitfühlt. Wer mit anderen fühlt und leidet ist gesünder und seelisch gefestigter.
Stress dagegen ist ein echter Empathie-Killer. Gerade sozialer Stress blockiert empathisches Verhalten. Gehören Personen gefühlt nicht mehr zur eigenen Gruppe dazu, dann nimmt die Anteilnahme ab und soziales Verhalten wird zurückgefahren.
Weniger Stress ist eine Voraussetzung, um Dich in Deine Umwelt einzufühlen, der Raum für Mitgefühl ist dann viel größer...
Ein Artikel zum Thema Mitgefühl findet sich in der aktuellen "lidwina", Nr. 3 Nov. 2015
Freitag, 27. November 2015
Hallo...
Warum ich hier über MS schreibe ist einfach zu erklären. Vor gut zwanzig Jahren hat es mich selbst erwischt. Ich hatte tonische Hirnstammanfälle, das zeigte sich durch starke Krämpfe auf der rechten Seite. Der Neurologe dachte, dass ich einen Hirntumor hätte. Es folgten drei Wochen Krankenhaus und endete mit der Diagnose MS. Vom Regen in die Traufe sozusagen.
Mir geht es ganz ordentlich und ich laufe mit meinem Hund gern durch die Natur und mache natürlich Fotos.
Hier werde ich nicht nur Fotos posten, sondern auch interessante Meldungen aus der MS - Szene bringen. Macht`s erst mal gut...
Mir geht es ganz ordentlich und ich laufe mit meinem Hund gern durch die Natur und mache natürlich Fotos.
Hier werde ich nicht nur Fotos posten, sondern auch interessante Meldungen aus der MS - Szene bringen. Macht`s erst mal gut...
Donnerstag, 26. November 2015
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